Exkursion der Klassen 10 zum Gedenkort Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz

Das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz mit seiner Doppeldiktaturgeschichte dient heute als Gedenkstätte und Lernort, um an die Ungerechtigkeiten in verschiedenen historischen Zeitabschnitten zu erinnern.

Am 19. und 20. März durften wir, die Klassen der Stufe 10, diesen Ort mit seiner bewegenden Vergangenheit besichtigen. 

Nach einer entspannten Zugfahrt und einem kurzen Laufweg zur Gedenkstätte wurden wir nach einer interessanten Einführung in jeweils zwei Gruppen geteilt und erhielten eine Führung durch das mehrstöckige Gebäude. Die Ebenen waren dabei in verschiedene geschichtliche Epochen unterteilt, in denen das Gebäude als Gefängnis fungierte. Wir begannen zuerst mit der obersten, dort ging es um die Zeit des Nationalsozialismus. Damals diente das Gefängnis von 1933 bis 1945 als Haftanstalt für zahllose politische sowie aus der „Volksgemeinschaft“ ausgegrenzte Häftlinge. Danach besichtigten wir die zweite Ebene, die sich mit dem NKWD-Gefängnis von 1945 bis 1952 auseinandersetzt. Zuletzt erkundeten wir die Zeit der Untersuchungshaft des MfS von 1952 bis 1989/90 auf der untersten Etage. Jede Ebene und Epoche sind dabei mit Zellen, in denen sich ausgewählte Geschichten von einzelnen Häftlingen befanden, ausgestattet.

Unser Schwerpunkt lag auf der Zeit der DDR und der Stasi, da dies unserem derzeitigen behandelten Thema im Unterricht entspricht.

Nach einer kurzen Pause zur Stärkung folgte ein eigenständiger Arbeitsauftrag zur Vertiefung der Eindrücke, bei welchem wir uns gezielt mit einzelnen Personen und ihren Leidenswegen und Aufenthalten im Gefängnis auseinandersetzten. Zum Schluss rundeten eine kurze Auswertung und Zusammenfassung den lehrreichen und eindrucksvollen Besuch ab.

Text: Marlen Zeller (Kl. 10), Bilder: Fr. Löwe, Fr. Kunze

Do-Good-Day am DG – Mach mit am 17.05.2025!

Am 17.05.2025 lädt der Elternrat des DG Schüler/-innen mit ihren Familien sowie Lehrkräfte zu einem Teamevent am DG ein!

Gemeinsam sollen kleinere Handwerksarbeiten in der Schule und auf dem Schulhof in Angriff genommen werden, um gemeinsam das Lernumfeld zu verschönern. Ganz nebenbei können wir so miteinander in Austausch kommen und ein gemeinsames Erlebnis schaffen!

Also seid dabei! Die Anmeldung erfolgt über die Elternsprecher/-innen der Klassen und den nebenstehenden Flyer.

11. Klasse zu Besuch bei den Klassikern

Am Dienstag, dem 11.02.2025, unternahm die gesamte Klassenstufe 11 in Rahmen des Deutschunterrichts eine Exkursion nach Weimar. Ziel war es, die bestehenden Kenntnisse zur Weimarer Klassik zu erweitern.

Begleitet von Frau Kunze, Frau Stegemann, Frau Wogenstein, Herrn Zabel und Herrn Kreisig stiegen wir pünktlich um 8 Uhr an der Bushaltestelle „Hohe Straße“ in Plauen in zwei Busse ein, die uns innerhalb von zwei Stunden nach Weimar fuhren. Wir liefen zunächst alle gemeinsam zum Goethehaus, wo wir uns aufteilten: Während die Leistungskurse Deutsch sich näher mit Schiller befassten, besuchten wir Grundkurs-Schüler das „Goethe-Nationalmuseum“, um uns mit Johann Wolfgang von Goethe als wichtiger Figur der Weimarer Klassik auseinanderzusetzen.

Unser Deutschkurs (11de2) startete dazu mit der Besichtigung von Goethes langjährigem Wohnhaus. Davor erhielt jeder noch einen Audioguide, der in jedem Zimmer des Hauses Informationen, sowohl zu den Räumen an sich, als auch zu Goethes Leben, lieferte. Zeitgleich mussten wir wichtige Informationen mitschreiben, damit wir später die Aufgaben, die wir im Vorfeld gestellt bekamen, bearbeiten konnten. Im Anschluss an die rund einstündige Tour durch Goethes Haus hatten wir nochmals etwa genauso viel Zeit, um eigenständig die Ausstellung des Nationalmuseums über ihn zu erkunden. Diese erstreckt sich über zwei Etagen und ist modern gestaltet. In verschiedene Themenbereiche (z.B. Natur, Kunst) eingeteilt, lassen sich hier zahlreiche Exponate, welche meist Dinge aus Goethes persönlichen Sammlungen sind, bestaunen. So findet man hier viele Gemälde und Zeichnungen, teilweise von Goethe selbst angefertigt, aber auch Kleidungsstücke von ihm, wie seinen Reisemantel. Das Herzstück des Museums war jedoch ein Computer, mit dem man sich Textstellen von Goethes Werken zeigen lassen kann, in denen bestimmte Wörter vorkommen. Nachdem sich alle die Ausstellung zur Genüge angeschaut hatten, war noch etwas Zeit, um im Foyer des Museums einen Snack aus der Brotbüchse zu essen, bevor sich beide Grundkurse gemeinsam zur „Anna-Amalia-Bibliothek“ begaben.

Dort angekommen, wurde zunächst ein Gruppenfoto vor dem „Carl-August-Denkmal“ auf dem „Platz der Demokratie“ geschossen. Danach besichtigten wir den berühmten „Rokokosaal“ der Bibliothek. Auch hier stand uns wieder ein Audioguide zur Verfügung, der bei der Bearbeitung unserer Aufgaben hilfreich war. Allerdings mussten wir vor Betreten des Saals erst große Filzpantoffeln über unsere Straßenschuhe ziehen, um den Holzboden zu schützen. Nachdem wir auch dessen Besichtigung nach etwa einer halben Stunde abgeschlossen hatten, blieb uns noch ausreichend Zeit, um Weimar in Kleingruppen zu erkunden.

Aufgrund des regnerischen Wetters verbrachten wir die meiste Zeit in einem Café, wo wir Heißgetränke und Backwaren genossen. Schließlich spazierten wir doch noch kurz durch die Stadt, wobei wir unter anderem am bekannten „Goethe-Schiller-Denkmal“ vorbeikamen. Im Anschluss an die etwa zweistündige Freizeit in Weimar war es Zeit für die Rückreise nach Plauen. Dazu trafen wir uns am Busparkplatz vor dem „Weimar Atrium“. Pünktlich gegen 17.30 Uhr kamen wir wieder in Plauen an.

Text: Lea-Sophie Richter, Bilder: Fr. Kunze

Traditionelles Afrika-Projekt – eine Herzenssache

Auch in diesem Jahr fand traditionell für alle 7. Klassen unserer Schule eine Informationsveranstaltung über die Menschen und ihre Lebensweise auf dem Kontinent Afrika statt.

Dabei begleiteten wir Familie Rischer auf ihrer bewegenden Reise durch diesen Kontinent. Eindrucksvoll schilderte uns Herr Rischer die Lebensumstände der Menschen in den Ländern Uganda, Swasiland und Lesotho. Wir konnten kaum glauben, dass es an so vielen Dingen des alltäglichen Lebens, die für uns selbstverständlich sind, fehlt. Viele Kinder haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Somit bleibt ihnen jegliche Perspektive für die Zukunft versperrt. In den Schulen fehlt es an Tischen, Stühlen, Schreibmaterialien und vielem mehr. Dennoch begrüßen dort die Kinder ihre Lehrer mit strahlenden Gesichtern und einem Lied. Diejenigen, die zur Schule gehen können, lernen voller Begeisterung und Freude. Familie Rischer leistet seit 2012 aktive Hilfe zur Selbsthilfe. So kann man zum Beispiel eine Schulbank für 20 Euro spenden und bekommt gratis eine CD mit Liedern über die Probleme in Uganda, die von Kindern selbst komponiert und gesungen werden. Inzwischen haben 30 Schulen Bänke erhalten. Dies bedeutet, dass ca. 6000 Kinder nicht mehr auf dem Boden sitzen müssen. Man kann also mit wenigen Mitteln ganz viel bewirken.

Besonders berührt und erschüttert hat uns die Geschichte über die Kindersoldaten Afrikas. Für uns ist es unvorstellbar, dass Kinder von ihren Eltern getrennt werden und in den Krieg ziehen müssen. Ihnen bleibt jede Chance auf eine unbeschwerte Kindheit verwehrt. Viele Kinder müssen gesundheitsgefährdende Arbeiten verrichten und erreichen dadurch kaum das 25. Lebensjahr. Der Alltag der Familien ist oft körperlich und psychisch beschwerlich. Und dennoch sahen wir während des Vortrags häufig lachende Gesichter, Kinder, die sich für Kleinigkeiten mit einem Lied oder Tanz bedankten und einfach glücklich schienen über die kleinen Mitbringsel wie Stifte.

Eines können wir auf jeden Fall von den Menschen Afrikas lernen: Dankbarkeit. Und vielleicht sollten wir öfter mal wieder lächeln, denn wir haben allen Grund dazu. 🙂

Vielen Dank an das Ehepaar Annett und Michael Rischer für dieses besondere Herzensprojekt.

Text und Bilder: Fachbereich Geographie, Y. Bauer

Bronzemedaille im Landesfinale Schwimmen

Nach den krankheitsbedingten Ausfällen von Luke Schmiedel und Leif Winefeld mussten unsere Schwimmer mit einem sehr jungen Team beim Landesfinale Schwimmen in Leipzig an den Start gehen.

Geschwommen wurden Einzelstrecken über 50m Rücken, Brust und Freistil sowie eine 4 × 50m Brust und 4 × 50m Freistil-Staffel. Im Gesamtklassement mussten sich unsere Jungen lediglich den bis zu zwei Jahre älteren Schwimmern vom Annen-Gymnasium Görlitz und vom Gymnasium an der Bürgerwiese Dresden geschlagen geben. Auf Platz 4 landete das Gymnasium Brand-Erbisdorf vor dem Ostwald-Gymnasium Leipzig. So freute sich das Team über eine verdiente Bronzemedaille und den 3. Platz!

Am Erfolg beteiligt waren Simon Weis, Falk Reinel, Paul Schiller und Max Rudert (v.l.n.r.).

Dazu unseren herzlichen Glückwunsch!

Text und Bild: Hr. Fischer